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Vergleiche2026-01-286 Min. Lesezeit

RepeatMD Alternative für Deutschland: Warum US-Software nicht reicht

RepeatMD ist Marktführer in den USA — aber für deutsche Kliniken gibt es bessere Optionen. Ein ehrlicher Vergleich.

RepeatMD: Was es gut macht

RepeatMD hat sich in den USA als führende Plattform für Patientenbindung in ästhetischen Praxen etabliert — und das zurecht. Die Stärken:

  • Branded App mit eigenem Design
  • Rewards-System mit flexiblen Punkteregeln
  • Membership-Management für wiederkehrende Einnahmen
  • Automatische Reaktivierung mit personalisierten Angeboten

Für US-Praxen ist RepeatMD eine hervorragende Lösung. Für deutsche Kliniken allerdings gibt es gewichtige Probleme.

5 Gründe warum RepeatMD für deutsche Kliniken nicht ideal ist

1. DSGVO-Konformität

RepeatMD speichert Patientendaten auf US-Servern. Für deutsche Arztpraxen, die mit besonderen Kategorien personenbezogener Daten (Gesundheitsdaten, Art. 9 DSGVO) arbeiten, ist das problematisch.

Seit dem Schrems-II-Urteil ist die Übertragung personenbezogener Daten in die USA nur unter strengen Auflagen möglich. Die Verantwortung liegt bei dir als Praxisbetreiber.

2. Kein deutscher Support

RepeatMD bietet Support in Englisch, zu US-Geschäftszeiten. Wenn deine Rezeptionistin am Montagmorgen ein Problem hat, musst du bis 15 Uhr warten (9 AM EST).

Für ein System, das täglich im Patientenkontakt läuft, ist das ein reales Risiko.

3. Keine Integration mit deutschen PVS-Systemen

Deutsche Praxen nutzen Praxisverwaltungssysteme wie Samson, Turbomed oder Doctolib. RepeatMD integriert sich mit US-Systemen wie Aesthetic Record, Nextech und PatientPop — aber nicht mit deutschen.

Das bedeutet: Doppelte Datenpflege, manuelle Synchronisation, Fehleranfälligkeit.

4. US-Preismodell

RepeatMD richtet sich an US-Praxen mit US-Preisstrukturen. Die Pricing-Logik (oft percentage-of-revenue oder per-patient-fees) ist auf US-Behandlungspreise kalibriert, die 2–3x über deutschen liegen.

5. Kulturelle Unterschiede

US-Marketing ist aggressiver als deutsche Patienten es gewohnt sind. Push-Notifications mit "FLASH SALE: 50% off Botox TODAY ONLY!" funktionieren in Miami. In München nicht.

Die Kommunikation muss an den deutschen Markt angepasst sein — und das ist bei einem US-Produkt immer ein Kompromiss.

Was deutsche Kliniken wirklich brauchen

| Anforderung | RepeatMD | Mosaic | |---|---|---| | Server in Deutschland | ✗ | ✓ | | DSGVO-konform ohne Kompromisse | ✗ | ✓ | | Deutscher Support | ✗ | ✓ | | Integration deutsche PVS | ✗ | ✓ | | Branded App | ✓ | ✓ | | Rewards | ✓ | ✓ | | Memberships | ✓ | ✓ | | Automatische Reaktivierung | ✓ | ✓ | | Deutsche Kommunikation | ✗ | ✓ | | Monatlich kündbar | ✓ | ✓ |

Für wen ist RepeatMD trotzdem die richtige Wahl?

RepeatMD ist exzellent wenn:

  • Deine Klinik in den USA ist
  • Du ein englischsprachiges Team hast
  • Du US-Praxissysteme nutzt
  • DSGVO für dich kein Thema ist

Für alle anderen — insbesondere ästhetische Kliniken in Deutschland — gibt es bessere Optionen.

Migration von RepeatMD

Falls du bereits RepeatMD nutzt und wechseln möchtest: Mosaic übernimmt die komplette Migration. Patientendaten, Punktestände, Membership-Strukturen — alles wird übertragen. Typische Migrationsdauer: 2–3 Wochen.

Fazit

RepeatMD hat die Kategorie "Patientenbindung für ästhetische Kliniken" in den USA definiert. Respekt dafür. Aber ein US-Produkt für den deutschen Markt zu adaptieren ist immer ein Kompromiss — bei DSGVO, Support, Integrationen und Kultur.

Für deutsche Kliniken ist eine Lösung, die von Grund auf für den deutschen Markt gebaut wurde, die bessere Wahl.

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